
Vielleicht ist da ein Wunsch der Begegnung.
Ein Wunsch danach, gesehen zu werden,
verstanden zu sein – und das, was da ist, zu sichten und zu stärken.
Vielleicht ist da ein Wunsch der Ausrichtung.
Ein Wunsch danach, stimmig zu sein,
Ressourcen zu erkennen – und das, was da ist, zu würdigen.
Manchmal ist es der Halt, der gesucht wird,
das Zustimmen und Dazu-Gehören.
Manchmal ist es das Aufgerichtet-Werden,
in allem - aus allem, was da ist.

Ein gemeinsamer Gang. Still. Schritt für Schritt.
Du kommst mit dem, was da ist.
Mit einem Thema, einer Frage oder dem Wunsch, Dich auszurichten.
Wir gehen damit. Verweilen im Dazwischen, ohne Entscheidung.
Ich bin an Deiner Seite und gehe mit Dir.
Hier entsteht Halt.
Ein Boden, auf dem Du stehen kannst.
Ein Ort, an dem Du Dich aufrichten kannst.
Nicht alles muss offen gelegt werden. Nicht alles muss sich bewegen.
Was da ist, darf sich ordnen.
Sich zeigen. Sich ausrichten.
Ein Moment, in dem Du Dich sammelst und bei Dir ankommen kannst.
Egal, ob Du die Reise beginnst oder bereits länger Deinen Spuren folgst.