Was wir erinnern, liegt einerseits in einem Teil des Verstandes - dem Denken. Doch das, was den Menschen ausmacht, liegt im Gedächtnis des Körpers.
Manches lebt leise weiter — in Haltung, in Wachsamkeit, im Atem, im Zögern vor Nähe.
Der Körper bewahrt, was Worte längst verlassen haben.
Die Wege des Ateliers führen an diese feinen Strukturen heran: den Spuren von Bindung, den Bewegungen des Nervensystems, den stillen Schutzmechanismen, den Geschichten, die vielleicht nie ausgesprochen wurden und dennoch wirken.
Um zu verstehen, wie Leben sich in uns erinnert.




